Der Maestro

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   Hubertus Franzen war von 1981 bis 1986 Orchestermanager und Verwaltungsdirektor der Münchner Philharmoniker und in diesen Funktionen maßgeblich an der Seite des Chefdirigenten Sergiu Celibidache an dem Aufstieg des Orchesters zu einem der bedeutendsten Orchester der Welt beteiligt, denn in seine Zeit fiel die Eröffnung der Philharmonie am Gasteig, mit 2.500 Plätzen einer der größten Säle der Welt, und er steigerte die Zahl der Abonnenten von unter 2.000 auf über 15.000 Musikfreunde. In seine Zeit fiel die erste USA/Kanada-Tournee der Münchner Philharmoniker und er schloss  den ersten Sponsor-Vertrag eines Orchesters mit einem Weltkonzern der Automobilindustrie – der Audi AG.

   Franzen setzte seine Karriere in Hamburg als Manager des NDR-Symphonieorchesters fort und ging nach der Wende als Leiter der Hauptabteilung Klangkörper des MDR nach Leipzig und gründete in dieser Eigenschaft 1992 das Musikfestival MDR-Musiksommer. Franzen war auch maßgeblich an der Gründung des Festivals Musica di Arte Sacra in Rom beteiligt und ermöglichte, dass die Wiener Philharmoniker Orchester in Residenz des Festivals wurden.

   Mit der Figur des weltberühmten Dirigenten Leonard von Karabidache, schuf der Satiriker Franzen eine Persönlichkeit, welche in den Opernhäusern und Konzertsälen keine exotische Figur ist. Franzen wäre kein Satiriker, wenn er nicht auch über sich selbst lachen könnte, der in diesem Roman unter einem Pseudonym auftritt. Was ist Dichtung, was ist Wahrheit? Schon Goethe vermischte Dichtung und Wahrheit zu einem gordischen Knoten.

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